Wirtschaft Deutschland



Top Arbeitgeber - Heute:
Die Firma B. Braun
STA 09.02.2010
Die Geschichte der Firma B. Braun begann im Jahre 1839 durch die Übernahme der Rosen-Apotheke in Melsungen. Nach Erwerb der Rosen-Apotheke erweiterte der Firmengründer Julius Wilhelm Braun diese durch einen Versandhandel mit heimischen Kräutern. B. Braun, der älteste Sohn von Julius Braun, übernahm im Jahre 1864 die Firma von seinem Vater und gab dieser zugleich ihren Namen. Bernhard Braun ließ die Firma unter zwei Kategorien, einmal der Kategorie A für Apotheke und einmal B für Pharmazeutische Erzeugnisse, im Handelsregister eintragen. Zudem entwickelte und produzierte das Unternehmen die ersten chirurgischen Instrumente sowie die ersten Infusionskanülen, Infusionsgeräte und Braunülen. Schon im Jahre 1889 eröffnete die Firma B. Braun eine Niederlassung in Berlin, die bis heute hier in Neukölln, am Sieversufer 8, zu den größten und Top Arbeitgebern in Berlin zählt und inzwischen weltweit mehr als 38.000 Mitarbeiter in über 50 Ländern beschäftigt. Auch nach über 170 Jahren ist die Firma B. Braun noch immer im Familienbesitz und gehört zu den weltweit führenden Firmen in der Pharma-, Medizinprodukt- und Medizintechnikbranche.



Allianz Gruppe im zweiten Quartal 2009
Pressemitteilung Allianz Group 20.07.2009
Die Allianz Gruppe hat sich im zweiten Quartal 2009 insgesamt weiter positiv entwickelt. Der Quartalsumsatz stieg auf 22,2 Milliarden Euro nach 21,5 Milliarden Euro im Vorjahresquartal.
Das operative Ergebnis betrug 1,8 Milliarden Euro und übertraf damit die Ergebnisse der vorangegangenen drei Quartale. Verglichen mit den 1,4 Milliarden Euro für das operative Ergebnis aus dem ersten Quartal 2009 ergibt sich eine Steigerung um 25,9 Prozent; nach 2,7 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2008 bedeutet dies eine Verringerung um 33 Prozent.
Der Quartalsüberschuss stieg um 21 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, verglichen mit 1,5 Milliarden Euro im zweiten Quartal 2008.
Die Kapitalausstattung der Allianz Gruppe ist mit einer Solvabilitätsquote von 159 Prozent zum 30. Juni 2009 weiterhin stark. Das Eigenkapital der Allianz Gruppe stieg zum 30. Juni um 4,5 Prozent auf 34,5 Milliarden Euro. Per 31. März 2009 betrug das Eigenkapital 33,0 Milliarden Euro.



Foto: Privatbrauerei Moritz Fiege

Deutschland verkauft „nur“ 20,7 Millionen Hektoliter Bier im ersten Quartal
AZM 30.04.2009
Der Bierabsatz in Deutschland ist im ersten Quartal 2009 zurückgegangen: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben in diesem Zeitraum deutsche Brauereien und Bierlager 20,7 Millionen Hektoliter Bier abgesetzt. Das waren 1,5 Millionen Hektoliter oder 6,8 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. In den Zahlen sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.
Noch stärker, um nahezu 10 Prozent, als der Bierabsatz insgesamt sank der Absatz von Biermischungen gegenüber dem ersten Quartal 2008. Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten im ersten Quartal 2009 0,7 Millionen Hektoliter des gesamten Bierabsatzes aus.
Detaillierte Informationen zum Absatz von Bier bietet die Fachserie 14, Reihe 9.2.1, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort "Absatz von Bier", kostenlos erhältlich ist.


Zwei für Opel
AZM 27.04.2009
Die Zukunft des Autoherstellers Opel ist weiterhin nicht geklärt. Als möglicher Investor kommen derzeit zwei Bewerber in Frage: Der italienische Fiat-Konzern und der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna konkurrieren um einen Einstieg bei dem Rüsselsheimer Autobauer. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, favorisieren Teile des europäischen GM-Managements genauso wie die IG Metall und auch die Politik Magna gegenüber Fiat. Allerdings strebe Magna nur eine Minderheitsbeteiligung an der Tochter des US-Konzerns General Motors an.